Bestimmungen

§ 1 Anmeldung von Turnierterminen für BV / PLS / Reitertage
In Ergänzung zu § 10 LPO gilt folgendes:

  1. Veranstaltungstermine für nationale Pferdeleistungsschauen (PLS) gemäß LPO sind bis zum 1.November des Vorjahres bei der LK zu beantragen. Kurz-Turniere (Late Entry) bzw. Breitensportveranstaltungen (BV) sollen mindestens  4 bzw. 6 Wochen vor Nennungsschluss, Reitertage (RT) sollen rechtzeitig angemeldet werden. 
  2. Terminschutz: Die LK ist befugt, für besondere Veranstaltungen (z.B. Meisterschaften, Championate, internationale Veranstaltungen, Landesturniere usw.) Terminschutz zu gewähren.


§ 2 Veranstaltungsdauer und Zeiteinteilung von BV/PLS
In Ergänzung zu § 23 LPO gilt folgendes:

  1. Die Verlängerung einer BV/PLS sowie nachträgliche Änderung der vorläufigen Zeiteinteilung bedürfen der Genehmigung der LK.
  2. Es sollen möglichst keine Junioren-Prüfungen wochentags am Vormittag durchgeführt werden!

 

§ 3 Vereins-/stallinterne Reitertage (Hausturnier) und Trainingsveranstaltungen

  1. Die Definition der BV/PLS wird durch § 3 LPO geregelt. Darüber hinaus können vereinsinterne "Reitertage"  (RT) veranstaltet werden. Hierbei ist die Durchführung von WB/LP in Anlehnung an WBO/LPO zulässig, wobei sich der Teilnehmerkreis im Regelfall auf die Mitglieder des veranstaltenden RV/Reitstalles sowie bis zu 3 Nachbar-RV /-Reitställe und/oder bis zu 20 persönlich eingeladene Gäste beschränkt.
  2. Die Ausschreibung vereinsinterner RT ist vor der Veröffentlichung von der LK zu genehmigen. Wenigstens ein von der LK anerkannter Richter /Prüfer Breitensport ist einzusetzen. Es erfolgt keine Erfolgsanrechnung gemäß § 62 LPO.


§ 4 Genehmigung und Voraussetzungen für BV/PLS

  1. Um Pferdebesitzer, Teilnehmer, Richter, Parcourschefs vor "nichtgenehmigten Veranstaltungen" zu schützen,     müssen alle Ausschreibungen den sichtbaren Vermerk tragen: "Genehmigt von der Landeskommission" bzw." genehmigt von der FN".
  2. Die Anerkennung von Turnierplätzen, Geländestrecken usw. erfolgt durch die LK mit Genehmigung der     entsprechenden Ausschreibung.
  3. Einsatz des Tierarztes / Sanitätsdienstes bei BV/PLS:  Ergänzend zur WBO u. § 40 LPO gilt folgendes:
    •  Bei allen BV gilt: Tierarzt mind. in Rufbereitschaft (max.15 Min.), besser permanente Anwesenheit. Mindestens ein Sanitätsdienst gem. § 40 LPO ist einzusetzen.
    •  Bei allen PLS gem. § 40 LPO u. Durchführungsbestimmung.
  4. Eine reißfeste Notfallplane (ca.3,5x3,5m) muss jeder Turnierveranstalter zum Abtransport verletzter /toter Pferde vorhalten. Das Vorhandensein einer Sichtschutzplane wird darüber hinaus empfohlen.


§ 5 Ausschreibungen und Durchführung von BV/PLS

  1. Die den veröffentlichten Ausschreibungen vorangestellten „Allgemeinen Bestimmungen“ auf den „Gelben Seiten“ der jeweiligen Ausgabe von der Zeitschrift „Pferd+Sport“ sind Bestandteil dieser LK-Bestimmungen.
     
  2. Vorlagefrist für Ausschreibungen von BV/PLS:
    a) Kurz-Turniere im Regelfall  mind. 4 Wochen vor Nennungsschluss;
    b) Ausschreibungen nur mit WB gemäß WBO mind. 6 Wochen vor Nennungsschluss.
     
  3. Abgrenzung der Teilnehmerkreise für BV/PLS
    3.1  LP bis Kl. M*: Zugelassen sind: Stamm-Mitglieder von mindestens 12 Reitervereinen.
       a) Reiter, die mind.1 Pferd  in LP gemäß Ziff. 3.3 starten, dürfen, sofern sie nicht zum Einzugsbereich der LP von Ziff. 3.2 gehören, dennoch hierin andere Pferde reiten, sofern diese die übrigen Handicaps der betreffenden LP  der Ziff. 3.2 erfüllen.
       b) Einladung von Einzel-RV sowie bis zu 20 Gastreitern ist auch über  den vorgenannten Teilnehmerkreis hinweg zulässig.
    3.2  LP ab Kl. M** und höher:
       a) Zugelassen sind wenigstens die Stamm-Mitglieder von RV der LV SH u. HH.
       b) Einladung von Einzel-RV sowie bis zu 20 Gastreitern ist zulässig.
    3.3  Sonderregelungen zu den Teilnehmerkreisen für BV/PLS:
       a) Reiter der Bundeswehr-Sportschule in Warendorf bzw. Reiter, die sich zum mindestens 2-monatigen Training am DOKR aufhalten, sind in allen LP gemäß LPO startberechtigt, sofern sie die übrigen Prüfungshandicaps erfüllen.
       b) Für Fahr-, Vielseitigkeits-, Gelände- u. Pony-WB/LP sind erweiterte Teilnehmerkreise zulässig.
     
  4. Anwendung der Leistungsklassen in den einzelnen Prüfungsklassen von BV/PLS
    * Einzel-WB lt.WBO = im Regelfall zugel. LK: (0, 6, 7)
    * Prüfungen Kl.E lt. LPO = max. zugelassen LK: (7, 6)
    Von der vorgenannten Leistungsklassenregelung sind ausgenommen: 
    •  Vielseitigkeits- und Fahrprüfungen sowie Aufbauprüfungen
    •  Sonderzulassungen in Prfg. der Kl.A* bis M** für Stamm-Mitglieder des veranstaltenden Vereins wobei keine höhere Leistungsklasse als für die betreffende Prüfung vorgesehen, zugelassen werden darf.
     
  5. Teilung von PLS-Prüfungen 
    Ergänzend zu § 50 LPO ist die Teilung einer Prüfung nach Nennungsschluss zur Wahrung der sportlichen Gerechtigkeit grundsätzlich nach folgenden Vorschriften vorzunehmen:
    a) Bei Prüfungen Kl. A bis S: Teilung nach Leistungsklassen und/oder nach Ranglistenpunkten - z.B. 1.Abt: LK D3, dazu D2 mit Ranglistenpunkten, 2.Abt: LK D1, dazu D2 mit ....+1 Ranglistenpunkten 
    b) Bei Basis- u. Aufbauprüfungen: Teilung nach Pferdealter bereits in der Ausschreibung. Bei weiterer Teilung möglichst nach Leistungsklasse und  Ranglistenpunkten der Reiter bzw. nach Gewinnsummenpunkte der Pferde.
    c) Sollte eine Teilung von Basis- u. Aufbauprüfungen in der Ausschreibung nicht erfolgt sein, so ist auf dem Turnier vornehmlich eine Teilung nach Pferdealter vorzunehmen. Das gewählte Teilungskriterium ist mit der Starterliste zu veröffentlichen.
     
  6. Das Richtverfahren nach Strafpunkten und Stil bzw. mit Stechen ist bei BV/PLS wie folgt anzuwenden:
    a) Bei allen Geländeritten Kl.E gem. WBO/LPO und Kl.A gemäß § 673 LPO, wenn diese als Einzelprüfung mit eigener Placierung durchgeführt werden.
    b) Bei jeder 2. Springprfg. Kl. E,A u. L gemäß § 520 LPO
     
  7. Sonderregelungen für Abteilungswettkämpfe (AW), Mannschaftsspringen (MS):
    * je Freiland-BV/PLS ist im Regelfall eine Mannschaftsprüfung auszuschreiben.
    * In AW sowie MS gemäß WBO/LPO und deren Teilprüfungen sind nur für die Abt.-Wertung auch solche Reiter/Pferde startberechtigt, die im übrigen gemäß LPO/WBO ausgeschlossen sind.
    * Zulassung von 2 Starts je Pferd unter verschiedenen Reitern im Abteilungsreiten, nicht jedoch in den ggf. dazugehörigen Teilprüfungen. Je TN nur ein Pferd erlaubt.
    * Das Abteilungsreiten im Rahmen von AW wird nicht als Start im Sinne des § 66 Ziffer 2 angerechnet.

 

§ 6 Bestimmungen für Ponys u. Ponyprüfungen/-reiter/-fahrer bei BV/PLS

  1. Eine offizielle Größenmessung ist ergänzend zu § 16.5 LPO für alle 3-7j. Ponys vorgeschrieben, die an LP bzw. Reiter-/ Fahrer-WB (analog LP der  LPO) teilnehmen. Offizielle Messbeauftragte der LK/FN nehmen die Größenmessung im Auftrag der LK vor. Das Größenmaß gilt jeweils für das laufende Jahr. Die letzte Größenmessung hat im Alter von 7 Jahren zu erfolgen. Für 3-7j. Ponys ist die Erst- bzw. jeweilige Nachmessung vor dem 1.Start jeder Saison vorzunehmen und wird in den Equiden-Pass eingetragen.
     
  2. Alters- Größen- u. Gewichts-Regelungen für Pony-WB/LP:

    a) In allen Pony-LP bzw. Reiter-/Fahrer-WB (analog LP der LPO) unter dem Reiter sind zugelassen:
    * Junioren bis 16 Jahre mit K, M- und G-Ponys;
    * Junioren von 17 bis 18 Jahren mit G-Ponys, ausgenommen Championate und Meisterschaften so wie entsprechende Sichtungen. 
    * Alle Fahrer in Pony-Fahr-WB/LP gem. § 700 ff  LPO und WBO

    b) Ohne Altersbegrenzung sind zugelassen:
    * Reiter aller Altersklassen in Reitpony-(=Material-) u. Eignungsprüfungen f. Reitponys;
    * Ponyreiter aller Altersklassen in WB/LP, in denen Großpferde u. Ponys gemeinsam starten.
    * Reiter aller Alters- u. Leistungsklassen mit Nachwuchs- bzw. Korrektur-Ponys analog Sonderregelung § 7 dieser LK-Bestimmungen.

    c) In allen Pony-LP bzw. Reiter-/ Fahrer-WB Kl.E (analog LP der  LPO) gilt für alle Altersklassen: 
    * bei krassem  Missverhältnis zwischen Reiter / Pony / Größe  u. insbesondere Reiter-Gewicht können die Richter auf vorzeitige Beendigung der LP/WB entscheiden.
     
  3. Spring-Pferde-Prüfungen für Ponys dürfen auch in Kl. E gem. WBO/LPO ausgeschrieben werden.
     
  4. Hindernishöhe für Ponys in WB Kl.E: K-Ponys = max. 60cm, M-Ponys = max. 70cm, G-Ponys = max. 85cm.
     
  5. In Großpferdeprüfungen gemäß WBO/LPO gelten für Ponyreiter folgende Sonderregelungen:

    a) Spring-WB/LP gemäß LPO/WBO sind - wenn Ponys hierin starten- mit Ausgleich, d.h. Verringerung der Abstände in den Kombinationen gem. § 504 LPO u. Verringerung der Hindernis-Abmessungen nach Ermessen des Parcourschefs durchzuführen.

    b) In LP gemäß LPO entfallen für Junioren-Ponyreiter u. ihre Ponys evtl. Ausschreibungs-Handicaps hinsichtlich des Ausschlusses aufgrund bereits erzielter Erfolge. Evtl. verlangte Mindesterfolge sowie die geforderte Leistungsklasse müssen erfüllt werden.

    c) Der Ausschluss von Ponys aus Großpferdeprüfungen gem. LPO ist nur dann zulässig,
    * wenn Ponyprüfungen gem. LPO der entsprechenden Klasse angeboten werden;
    * wenn im Ausnahmefall die Genehmigung der zuständig. LK hierfür vorliegt.

    d) Für Pony-Gespanne gelten die Absätze a) – c) sinngemäß.

    e) Bei Reitpferdeprüfungen mit Ponybeteiligung starten die Ponys in einer gesonderten Ponyabteilung (mind. 3 Ponys) gem. ihres Größenverhältnisses. Die Platzierung erfolgt gemeinsam.


§ 7 Sonder-Startberechtigung bei PLS für Reiter LKl. 1 - 2 mit Nachwuchs-Pferden 

Reiter LK 1 + 2, die lt. Ausschreibung/Gasteinladung zu einer PLS zugelassen sind, dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Veranstalters bis zu 2 Nachwuchs- bzw. Korrekturpferde in Prüfungen der Kl.A – M*, in denen sie / ihre Pferde lt. Ausschreibung nicht startberechtigt sind, außerhalb der Wertung starten. Für die Anwendung  dieser Sonderregelung (Start außerhalb der Wertung) gilt ferner:

  • max. 3 Starts insgesamt je Prüfung /Abteilung
  • Spätnennschluß bis max. 2 Stunden vor Prüfungsbeginn, wobei das einfache Nenngeld zu entrichten ist.
  • Kein Startplatztausch bzw. Teilnehmer- und/oder Pferdenachtrag erforderlich


§ 8 Durchführung u. Teilnahmeregelung für Voltigier-BV/PLS

In Ergänzung der §§ 200 ff. LPO gilt folgendes:

  1. Bei allen Voltigier-Turnieren m Bereich der LK HH u. SH werden Pflicht und Kür bei den Gruppenwettbewerben der Kl. L, M, S sowie ab dem Junior-Programm grundsätzlich getrennt durchgeführt.
  2. Richtereinsatz für G- bis E-Gruppen:
    Die Beurteilung kann in G durch zwei Nachwuchsrichter oder 1 Richter/Nachwuchsrichter zusammen mit einem Lizenzinhaber (mind. Trainer C, Testat muss vorliegen) erfolgen, wobei ein Richter die Noten und ein Richter das schriftliche Protokoll gibt. Bei den E- und F-Gruppen muss mindestens ein Vollrichter die Beurteilung übernehmen.
  3. Ausweise für Voltigiertage Breitensport (Nachwuchsbereich):
    Der Longenführer für G- bis E-Gruppen und der Nachwuchspferdeprüfung muss mindestens im Besitz des Deut. Longierabzeichens Kl. IV oder einer gültigen Trainerlizenz sein. Der Nachweis ist in der Meldestelle vorzulegen.


§ 9 Stamm-Mitgliedschaft für Teilnahme an BV/PLS

  1. Stamm-Mitglied sind Reiter/Fahrer/Voltigierer in dem RV, der auf der gültigen Jahres-Turnier-Lizenz ausge-druckt ist. Teilnehmer an WB gemäß WBO benötigen keinen Ausweis, sind aber ebenfalls für nur einen Verein (= Stamm-Verein) startberechtigt.
  2. Ein Wechsel der Stamm-Mitgliedschaft kann erfolgen
    a) zum Jahreswechsel ohne besonderes Verfahren
    b) während des laufenden Jahres durch formlosen Antrag an die bisher zuständige LK bzw. FN 
  3. Sonderregelungen:
    a) Studenten, die Stamm-Mitglied eines RV ihres Heimat-LV sind, können sich einem RV am Studienort anschließen u. mit Genehmigung der zuständigen LK für diesen RV bei BV/PLS - ausgenommen Meisterschaften/ Championate - starten. Der Antrag ist jährlich unter Beifügung des gültigen Nennschecks, der Immatrikulationsbescheinigung u. der Bestätigung über die Mitgliedschaft in dem betreffenden RV einzureichen. Diese Regelung kann in begründeten Fällen auch für Auszubildende u. Angehörige der Bundeswehr angewendet werden.


§ 10 LK-Beauftragter / Turnierfachleute-Einsatz bei PLS

  1. Bei unvorhergesehener Verhinderung des LK-Beauftragten bestimmt der Veranstalter den Vertreter der LK aus dem Richterkollegium.
  2. Für Aufbau u. Abnahme von Gelände- u. Vielseitigkeitsprüfungen (Reiten/ Fahren) sind Technische Delegierte (TD) benannt, die von den Veranstaltern gemäß § 53.7 u. FN-Merkblatt einzusetzen sind.
  3. Mehrfachfunktionen: Richter und Parcourschefs sollen nicht gleichzeitig die Funktion des Turnierleiters, Arztes, Tierarztes, Schmiedes übernehmen.


§ 11 Breitensportturniere / Prüfer Breitensport

  1. Für Breitensportveranstaltungen (BV) mit WB gemäß WBO ist entweder 1 anerkannter Richter mit APO-Qualifikation oder wenigstens 1 LK-anerkannter „Prüfer Breitensport“ einzusetzen. 
  2. Richter u. Prüfer Breitensport können in allen WBO-Wettbewerben alleinverantwortlich eingesetzt werden. Zur Unterstützung des Richters/Prüfers im beobachtenden Richtverfahren können fachkompetente Personen hinzugezogen werden. 
  3. Wird eine BV gemeinsam mit Vertretern der Anschlussverbände oder der Verbände mit besonderer Aufgabenstellung ausgerichtet, so können Richter/Prüfer dieser Verbände in den entsprechenden Wettbewerben eingesetzt werden. 
  4. Bei reinen BV liegt es im Ermessen des Veranstalters, ob Schleifen u. Ehrenpreise vergeben werden.  
  5. Bei gemischten Veranstaltungen gilt die WBO-Grundregel 3.4.

 

§ 12 Gebühren für BV/PLS

  1. Bei unvollständiger Nennung werden 5,00 EUR Bearbeitungsgebühr fällig.
  2. LK-Abgabe für BV/PLS: Je reserviertem Startplatz 1,- EUR LK-Abgabe zuzüglich zum Nenngeld. Der Gesamtbetrag der LK-Abgabe ist an die LK weiterzuleiten.
  3. Einsätze für WB gemäß WBO und Mannschafts-LP gemäß LPOa) WB gem. WBO:
    • Einzel-WB  5,00 EUR 
    • Mannschafts-WB  10,00 bis 30,00 EUR
    b) Mannschafts-LP gemäß LPO 10,00 bis 30,00 EUR
  4. Alle Gebühren in Verbindung mit der Teilnahme an einer BV/PLS wie z.B. für Teilnehmer-/Pflegerbänder sowie Parkplatz etc., müssen in der Ausschreibung aufgeführt sein. Hier nicht ausgewiesene Gebühren entbinden den Teilnehmer von der Zahlungsverpflichtung.
  5. Weitere Gebühren gem. Gebührenordnungen der LK und des LV.


§ 13 Vergütung für Turnierfachleute bei BV/PLS

  1. LK-Beauftragte und Richter/Prüfer Breitensport erhalten folgende Vergütungen für Turniere sowie Abzeichenprüfungen:
    a) Kilometergeld: max. 0,30 EUR/km
    b) Tagegeld bei BV/PLS und Sonder-Prüfungen für Leistungs- sowie Breitensport-Abzeichen:
    • Ganzer Tag (max. 8 Stunden) 100,00 EUR
    • Jede weitere Stunde + 10,00 EUR
    • Eventuelle Übernachtung erfolgt auf Kosten des Veranstalters.
  2. Nachwuchskräfte, die vom Veranstalter eingeladen und verpflichtet werden erhalten Kilometergeld und die Hälfte des jeweiligen Tagesgeldsatzes. In jedem anderen Fall üben sie ihre Tätigkeit auf eigene Kosten aus.


§ 14 Ordnungsmaßnahmen

Rechtskräftige Ordnungsmaßnahmen mit einer Turniersperre bzw. einer Geldbuße ab 150,-- EUR werden im offiziellen Verbandsorgan veröffentlicht, sofern keine anderslautende Entscheidung dazu getroffen wurde.

 

§ 15 Durchführung von Sonderprüfungen für Leistungs- sowie Breitensport-Abzeichen in HH

Die Durchführung erfolgt gemäß den hierfür gesondert erlassenen Bestimmungen der LK. 

Weitere Empfehlungen für BV/PLS:
a) Vermehrtes Angebot von Kombinierten Dressur-/Springprüfungen bzw. Kombinierten Wertungen aus Dressur und Springen in den Kl. E und A.
b) Vermehrtes Angebot von Juniorenprüfungen im Bereich der Kl. E, A u. L gemäß LPO.
c) Vermehrtes Angebot von Ponyprüfungen im Bereich der Kl. E, A u. L gemäß LPO.
d) Zulassung, ggf. Empfehlung der Parcoursbesichtigung zu Pferde für
        * Springreiter-WB gem.WBO          
        * Springprüfungen Kl. E, 
        * Springpferdeprüfungen Kl. A,      
        * Eignungsprüfungen für Reitpferde,
e) Bei Verweigerung am Wassergraben: Nach Ausschluss/Verzicht: Für Korrektursprung 2 Stangen herunter und links/rechts als Fang hinlegen.
f) Das Impfen der Ponys/Pferde von Teilnehmern, die an reinen BV teilnehmen, wird empfohlen.

gez.

Dietmar Dude
Vorsitzender
Kommission für Pferdeleistungsprüfungen
im Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg

Konzept, Layout und Entwicklung